Zum Kreismeister reiste die SG Rackith/Dabrun förmlich mit der "letzten" Kapelle an. Die Prognosen lauteten, wenn es nicht zweistellig wird, könne man zufrieden sein. Folglich entwickelte sich auch über die gesamte Spieldauer hinweg eine sehr einseitige Partie. Die Gastgeber drückten und schnürten die SG ein. Doch die Abwehr um Stefan Jahns spielten eine gute Partie. Auch konnte Jens Schapelt einige Chancen mit Bravour parieren. So dauerte es bis zur 25 Min. ehe ein Elfmeter für die Blau-Roten die Führung bringen sollte. Maximilian Preuß verwandelte diesen sicher. Im ersten Abschnitt kam die SG einmal gefährlich durch Sven Zerbe vor das Tor von Daniel Müller doch der Schuss wurde im letzten Moment geblockt. Bis zur Pause änderte sich nichts an der drückenden Überlegenheit der Gastgeber .

Im zweiten Abschnitt bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Die Hausherren bestimmten nach belieben die Partie und so ist es nur der mannschaftlichen Geschlossenheit zu verdanken, dass dieses knappe Ergebnis gehalten werden konnte. Erst ein Alleingang von Stefan Hinkelmann bescherrte das 2:0 in der 68 Min. Kurz vor Schluss feierte Felix Kräter noch sein Debüt als Torhüter und machte seine Sache sehr ordentlich. Gegen den dritten Treffer von Maximilian Preuß war er jedoch chancenlos. Damit zog sich eine schwach besetzte SG durchaus achtbar aus der Affaire. Großes Kompliment an jeden einzelnen Spieler.

Aufstellung: Schapelt, Jahns, Ellert, Krause, Haase (70 Min. Kräter), Köppe, Knape, Zerbe, Biebsch, Weidig, Bremisch


An dieser Stelle möchte ich noch ein paar Worte zu Stefan Köppe verlieren. Am letzten Wochenende absolvierte Stefan für die SG sein letztes Spiel. Nach 19 Jahren Treue, Einsatz, Leidenschaft und Herzblut geht damit der SG eine Identifikationsfigur verloren. Wir alle danken dir ausdrücklich für deine Liebe zum Verein. Stefan du wirst eine große Lücke hinterlassen nicht nur sportlich sondern auch menschlich. Danke für ALLES.

Eine in allen Mannschaftsteilen geschwächte SG brachte bereits nach 6 Minuten den Favoriten in Verlegenheit und ging durch Fabian Grundt in Führung. Doch das war es mit Höhepunkten von der SG. Fortan bestimmten bei tropischen Temperaturen die Gäste das Spielgeschehen. Zunächst konnten die Kräter-Schützlinge gefährtliche Aktionen vermeiden. Doch mit einem Doppelschlag durch die stets gefährlichen Andreas Thöner und Christian Zentgraf wurde die Partie noch vor der Halbzeit gedreht.

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Erneut waren es Thöner und Zentgraf, die nach Wiederanpfiff für die Entscheidung sorgten. Leider sah Torhüter Jens Schapelt hierbei nicht sonderlich glücklich aus. Kurz vor Abpfiff war es dann Philipp Geißler, der zum 1:5 Endstand erhöhte.

Der SG merkte man an, dass alle verfügbaren Spieler auf dem "Zahnfleisch" gehen und mit letzten Einsatz gegen die Niederlage stemmten. Im letzten Spiel gegen den Kreismeister aus Pratau werden die personellen Voraussetzungen leider noch schlechter aussehen.

Aufstellung: Schapelt, Ellert, Jannik, Haase, Sehmisch, Smetak, Kräter (61 Min. Biebsch), Weidig (56 Min. Hübscher), Knape, Grundt, Zerbe

Bei sommerlichen Temperaturen entwickelte sich eine ansprechende Partie mit optischer Überlegenheit der SG. Die personell geschwächten Kräter-Schützlinge agierten aus einer kompakten Defensive heraus und wussten insbesondere spielerisch zunächst zu überzeugen. Schon relativ frühzeitig zeichnete sich ab, dass die Gastgeber über den Kampf in die Partie kommen wollten. Oftmals wurde der faire Einsatz jedoch überschritten. Auch die SG hielt nunmehr körperlich dagegen. Leider verpasste es der Unparteiische durch ein konsequenteres Ahnen der Foulspiele mit Karten, auf beiden Seiten, für etwas Ruhe zu sorgen. Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware.

Mit der ersten zwingenden Möglichkeit fiel dann gleich die überraschende Führung der SG. Henry Knape marschierte auf seiner linken Seite bis zur Grundlinie und bediente den eingelaufenen Fabian Grundt, welcher den Ball vor seinem Gegenspieler erreichte und diesen über die Linie drückte. Die Gastgeber schienen dadurch sichtlich beeindruckt und gewährten der SG größere Freiräume. So agierte die SG sehr gefällig, ohne dabei echte Torchancen zu erarbeiten. Selbst der verletzungsbedingte Ausfall von Felix Kräter konnte kompensiert werden. Die Gastgeber versuchten über lange Bälle für Gefahr zu sorgen doch insgesamt musste Jens Schapelt nicht ernsthaft eingreifen. So ging es mit einer nicht unverdienten Führung in die Kabinen.

Die Kleber-Elf nahm sich in der zweiten Halbzeit sicherlich viel vor doch keine 3 Minuten nach Wiederanpfiff war es erneut Fabian Grundt der nach einem Pass in die Schnittstelle von Sven Zerbe auf 2:0 erhöhte und somit den Gastgebern das "Genick" brach. Beispielhaft hierfür steht das 3:0. Der Spieler des Tages Fabian Grundt krönte seine Leistung mit einem Kopfball nach Vorarbeit von Kapitän Tim Bremisch. Erst jetzt wachten die Reinsdorfer auf und hätten kurze Zeit später mit einem Kopfball fast den Anschluss erzielt. Doch Jens Schapelt fischte den Ball aus dem Dreiangel. Dies war eine Art Weckruf. Bei der SG schwanden die Kräfte und die Hausherren kamen zu zahlreichen Chancen, scheiterten aber oft am eigenen Unvermögen. Das Spiel hätte durchaus nochmals spannend werden können aber Fortuna war auf Seiten der SG.

So endete die Partie mit einem verdienten, aber in der Höhe schmeichelhaften Sieg für die SG. Die Chacenverwertung aber auch das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen war gut anzuschauen. Besonders erfreulich war, dass mit Axel Wollenhaupt und Sebastian Weidig zwei Spieler mit einer vorbildlichen Einstellung mal wieder Spielzeit bekamen und Ihre Sache klasse erledigten.

Nächste Woche gilt es diese Leistung mindestens im DERBY gegen Germania Wartenburg zu bestätigen. Motivation dafür sollte genügend vorhanden sein.

Aufstellung: Schapelt, Smetak, Jannik, Lerm, Haase (63 Min. Weidig), Kräter (30 Min. Wollenhaupt), Bremisch, Knape, Grundt (88 Min. Hübscher), Schmieder, Zerbe

 

Vor über 100 Zuschauern begannen die Gastgeber druckvoller und schnürten die abstiegsgefährdete Germania in der eigenen Hälfte ein. Gefährlich wurde es erstmals durch einen Lattenkracher von Sven Zerbe. Kurz Zeit später traf Fabian Grundt nur den Pfosten. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Angriffe der SG jedoch unstrukturierter und umständlicher. So wurde der Torhüter nur durch Fernschüsse von Henry Knape geprüft. Die Gäste kamen kaum aus der eigenen Hälfte, hätten jedoch nach einem groben Schnitzer von Stefan Jahns die Führung erzielen müssen. So tauchte Florian Müller allein vor Frank Pannier auf doch Christian Ellert konnte im letzten Moment noch entscheidend stören.

Mit zunehmener Spieldauer verflachte die, für ein Derby, faire Partie mehr und mehr. Als alle schon gedanklich in der Pause waren fiel dann doch noch die Führung. Norman Sehmisch bediente Sven Zerbe und dieser versenkte den Ball eiskalt in den Maschen.

In der Pause schwor sich die SG nochmals auf den zweiten Abschnitt ein. Aber anscheinend waren Beruhigungsmittel im Wasser. Nach einer kompletten Schlafeinlage bedankte sich Florian Müller nach nicht einmal zwei gespielten Minuten im zweiten Abschnitt und erzielte den Ausgleich. Angetrieben vom Ausgleich spielten die Germanen nunmehr etwas offensiver aber zu ernsthaften Chancen reichte es nicht. Bei der SG spürte man fortwährend die Verunsicherung. Im Spiel nach Vorne ging nicht wirklich viel, so dass der zweite Abschnitt schnell erzählt ist. Auf der anderen Seite passierte auch nichts nennenswertes. Größter Aufreger war dann der nicht gegebene Elfmeter für die SG vom sonst souverän leitenden Schiedsrichter. Schlussendlich blieb es beim 1:1 Unentschieden. Leider vermochte die SG ihre spielerische Überlegenheit in Chancen und Tore umzumüntzen.

Die SG kann damit sicherlich mehr leben als die Germania aus Wartenburg. Ein großer Dank geht an Frank Pannier, der nach mehr als 3 Jahren im Tor der SG stand.

Aufstellung: Pannier, Jahns, Lerm, Ellert (70 Min. Schmieder), Köppe, Smetak, Bremisch, Knape, Sehmisch, Zerbe, Grundt

Bei hochsommerlichen Temperaturen legte die SG los wie die Feuerwehr. So tauchte nach nicht mal einer gespielten Minute Sven Zerbe allein vor dem gegnerischen Tor auf doch sein Abschluss landete am Pfosten. Die junge Gästemannschaft erholte sich schnell und fand mehr und mehr in die Partie hinein. Mit der ersten Chance fiel dann auch der Führungstreffer durch Richard Baumann (19 Min.). Hierbei sah die sonst so souverän agierende SG-Abwehr alles andere als glücklich aus.

Ein kurzes Schütteln und die SG fand zurück in das Spiel. So erzielte Fabian Grundt mit einem sehenswerten Fernschuss den Ausgleich. Die Gäste waren sichtlich beeindruckt und standen kurz neben sich. Bereits eine Minute später erhöhte Kapitän Tim Bremisch nach Vorarbeit von Sven Zerbe auf 2:1. Leider verpassten es die Kräter-Schützlinge in dieser Phase das Spiel zu entscheiden. Chancen hierfür waren jedenfalls da. Wie es im Fußball meistens ist werden solche Fehler bestraft. So erzielte Michael Stier mit dem Pausenpfiff den Ausgleich.

Nachdem Seitenwechsel übernahmen in einem abwechslungsreichen Spiel sofort die Gäste das Kommando. Die neuerliche Führung durch Richard Baumann in der 56 Min. erging jedoch unter gütiger Mithilfe von Jens Schapelt. In der Folgezeit rannte die SG weitesgehend planlos vorne an und lud Pretzsch förmlich zum Kontern ein. Die Gäste hatten in dieser Phase mehrfach die Möglichkeit eine Vorentscheidung zu erzielen doch sie scheiteren entweder an Jens Schapelt oder am eigenen Unvermögen.

So passte es zum Spielverlauf, dass in der 78 Min. Sven Zerbe nach Vorarbeit von Christian Ellert seine Leistung mit dem 3:3 Ausgleich lohnte. Im Endeffekt hatten die Hausherren noch einige Chancen den Siegtreffer zu erzielen doch dies wäre auch nicht gerecht gewesen.

So endete eine gute Kreisoberligapartie mit einem leistungsgerechten 3:3.

Aufstellung: Klauß (46 Min. Schapelt), Jahns, Ellert, Janik, Köppe, Smetak, Bremisch, Knape, Sehmisch, Zerbe, Grundt