Bei herrlichem Herbstwetter entwickelte sich von Beginn an die erwartet schwere Partie. Die Gastgeber spielten typisch auf dem schwer bespielbaren Untergrund. Lange Bälle auf die jederzeit gefährlichen Angreifer und somit das Mittelfeld schnell überbrücken. Doch zu Beginn konnte die SG durchaus mithalten und das Spiel offen gestalten. Die Chancen brachten Keeper André Wieland jedoch nicht in Gefahr. Mit zunehmender Spieldauer ging der Spielfluss jedoch verloren und die Gastgeber erspielten sich Chancen. Besonders nach Eckbällen "brannte" es im Strafraum der SG lichterloh. So fiel die Führung folgerichtig nach einem Eckball. Ein Schuss konnte auf der Linie nur noch mit dem Oberarm durch Tim Bremisch gestoppt werden und der Schiedsrichter entschied zu Recht auf Strafstoß. Dieser wurde von Tony Wittkowski trocken verwandelt.

Durch diesen Rückstand und einigen äußerst fragwürdigen Entscheidungen des Unparteiischen ging der Spielfluss nun völlig abhanden seitens der SG. Die Nudersdorfer verstanden dies jedoch noch nicht in Tore umzumünzen. So ging es mit diesem knappen Rückstand in die Kabine.

Im zweiten Abschnitt wollte die SG nochmals alles in die Waagschale werfen doch diese Vorgabe fand bereits in der 48 Min. sein jähes Ende. Patrick Schütze erzielte das 2:0. Hierbei sah Torhüter Jens Schapelt alles andere als glücklich aus. So entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Dennoch dauerte es bis zur 78 Min. ehe der nächste Treffer durch Lukas Sekora fiel. Diesem Tor ging jedoch ein Foulspiel voraus. Erst jetzt boten sich der SG wieder eigene Möglichkeiten. Doch die Versuche von Henry Knape, Fabian Grundt und Felix Kräter verfehlten alle deutlich das Gehäuse der Nudersdorfer.

Insgesamt geht diese Niederlage völlig in Ordnung. Die Gastgeber spielten über die gesamte Spieldauer hinweg zielstrebiger und kompromissloser. Jedoch sollte diese Niederlage schnell aus den Köpfen der Spieler. Zahlreiche Mannschaften werden Punkte besonders in Nudersdorf liegen lassen.

Aufstellung: Schapelt, Willems, Janik, Jahns, Grundt, Kräter, Bremisch (55 Min. Drescher), Zerbe (80 Min. Biebsch), Lerm, Knape, Huth (75 Min. Weidig)

Eine stark ersatzgeschwächte SG wollte bei der Reserve der Allemannia sofort mit Druck in das Spiel starten. Doch das frühe Pressing brachte erhebliche Probleme für die neuformierte Abwehr, so dass Jens Schapelt bereits nach 2 Minuten mit einer Glanzparade die Führung für die Gastgeber verhinderte.

In der Folgezeit verlagerte sich das Geschehen mehr und mehr in die Hälfte der Allemannen ohne jedoch dabei zwingende Chancen zu erspielen. Ein Pass von Fabian Grundt schien zunächst unerreicht zu bleiben doch Tim Bremisch setzte nach und eroberte sich den Ball an der Grundlinie. Doch anstatt den freistehenden Thomas Huth in der Mitte anzuspielen entschied er sich den Ball in das kurze Eck zu schießen. So stand es 0:1. Doch Sicherheit konnte damit nicht errungen werden. Immer wieder wurden Bälle im Mittelfeld leicht hergeschenkt. Folgerichtig erzielte Andy Grönwald nach mehreren haarsträubenden Fehler den verdienten Ausgleich. Wer jetzt einen Sturmlauf der Allemannen erwartet wurde jedoch enttäuscht. Nach einem öffnenden Pass des "Neuverteidigers" Alexander Lerm auf Tim Bremisch und dessen Flanke auf Fabian Grundt fiel der nächste Treffer. Dieser traf aus 13 Meter mit einem Flugkopfball.
Mit dieser knappen Führung im Rücken ging es in die Kabine.

Der zweite Abschnitt sollte jedoch größtenteils zur fußballerischen Magerkost avancieren. Die Gastgeber spielten druckvoller und drängten die SG in die eigene Hälfte. Enorme Probleme entstanden insbesondere nach den zahlreichen Eckbällen der Allemannen. Ansonsten musste Keeper Jens Schapelt kaum ernsthaft eingreifen. Besonders Altmeister Mario Fricke versprühte die notwendige Sicherheit und Ruhe. Sein kurzfristiger Einsatz war enorm wichtig. Eigene Chancen entstanden lediglich durch Konter. Ein solcher konnte in der 74 Min. nur mit einem Feldverweis für den Torhüter unterbunden werden. Tim Bremisch lief allein auf das Tor zu und lupfte den Ball seitlich am Keeper vorbei und dieser nahm außererhalb des 16ner die Hand zum Einsatz. Der anschließende Freistoß wurde vom neuen Schlussmann stark pariert.

Keine 5 Minuten später war es erneut Tim Bremisch der nach Zuspiel von Thomas Huth vor dem Gehäuse auftachte und uneigennützig auf Henry Knape ablegte. Doch dieser schoss dem Torhüter direkt in die Arme. Außerdem machte Sven Zerbe auf seiner linken Seite mächtig Druck und konnte mehrere Spieler stehen lassen. So mussten die mitgereisten Fans bis kurz vor Schluss auf die endgültige Entscheidung warten. Nach Ballgewinn von Felix Kräter schickte Tim Bremisch Thomas Huth auf die Reise und dieser behielt im 1:1 gegen den Torhüter die Oberhand. 

Mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung kann das Trainerteam Kräter/Schmieder zufrieden sein. Was jedoch nicht darüber hinweg täuschen kann, dass insbesondere im zweiten Abschnitt die Partie durchaus kippen hätte können.

Schapelt (89 Min. Klauß), Fricke, Lerm, Breite, Kräter, Grundt, Bremisch, Schmieder, Zerbe, Knape, Huth (85 Min. Weidig)

 

Durch das torlose Unentschieden gegen die Reserve der Eintracht aus Elster kann die SG Rackith/Dabun den Aufwärtstrend fortsetzen.

Es entwickelte sich eine temporeiche und spielerisch gute Partie in den Anfangsminuten. Die Gastgeber waren zunächst um eine kompakte Defensive bemüht und tellten das Spielsystem auf ein 4-5-1 um. Dies sollte auch den gewünschten Erfolg mit sich bringen. So boten sich den Elsterstädtern kaum Möglichkeiten zur Entfaltung.

Leider traf dies bei der SG auch zu. Angeführt von David Kühnast standen die Gäste sehr sicher und verteidigten kompromisslos. So blieben Standardsituationen die einzige Möglichkeit um einen Treffer zu erzielen. Doch diese waren entweder zu ungenau oder Keeper Robin Brandenburg war auf dem Posten. So ging es folgerichtig torlos in die Kabine.

Im zweiten Abschnitt bot sich ein ähnliches Bild. Beide Mannschaften waren um eine kompakte Defensive bemüht und riskierten wenig. So war allen bewusst, wer das erste Tor schießt wird gewinnen. Die größte Möglichkeit hierfür hatte Markus Finke. Dieser tauchte freistehend vor Jens Schapelt auf doch dieser behielt die Oberhand und seine Mannschaft im Spiel. Für die SG war es Routinier Stefan Köppe, der die größte Möglichkeit hatte. Doch sein Kopfball aus Nahdistanz war zu ungenau.

So trennten sich beide Mannschaften leistungsgerecht 0:0 Unentschieden. Das Trainerteam kann besonders mit der geschlossenen Mannschaftsleistung zufrieden sein und mit der Defensive.

Aufstellung: Schapelt, Willems, Ellert, Janik, Sehmisch, Köppe, Bremisch, Grundt, Knape, Kräter, Lerm (80 Min. Zerbe)

Die Partie gegen den höherklassigen VfB Gräfenhainichen begann vielversprechend. Mit einer gesunden Einstellung und gehörigem Selbstvertrauen gingen die Mannen der SG in das Spiel und ein Klassenunterschied konnte nicht ausgemacht werden. Zwar waren die Gäste die optisch überlegenere Mannschaft doch Chancen ergaben sich vorerst nicht. Mit zunehmender Spieldauer stellten sich nunmehr auf die ersten Möglichkeiten ein. Doch ein Schussversuch von Henry Knape, aus aussichtsreicher Position, ging weit am Tor vorbei. Glück hatte die SG zweifelsfrei als ein Akteur von Felix Kräter im Strafraum zu Fall gebracht wurde und der Schiedsrichter diese Szene nicht mit dem durchaus berechtigten Elfmeter bewertete.

Die größte Möglichkeit im ersten Abschnitt hatte Fabian Grundt nach Zuspiel von Ringo Schmieder. Doch der Schlussmann vom VfB zeigte mit einer starken Fußparade sein können. Bis zum Pausenpfiff neutralisierten sich beide Mannschaften und gingen torlos in die Kabine.

Im zweiten Abschnitt war die SG aus die Partie weiterhin offen zu gestalten doch nach einer "Schlafeinlage" von Lars Hermann köpfte Tim Anders nach einer Ecke zur Führung. Mit diesem Treffer war das Spiel damit auch entschieden. Die Gäste drückten nun immer mehr und erzielten kurze Zeit später durch Aron Scheffler aus stark abseits verdächtiger Position den zweiten Treffer. Die SG konnte nun nichts mehr dagegen setzen und hätte sich über weitere Gegentore nicht beschweren dürfen. Die größte Möglichkeit zum Anschluss hatte Axel Wollenhaupt doch seine Direktabnahme wurde abermals überragend vom Schlussmann pariert.

Mit diesem 0:2 verabschiedet sich die SG Rackith/Dabrun aus dem Kreispokal und kann mit der Leistung sehr zufrieden sein. Nun heißt es sich vollkommen auf die Liga und den Abstiegskampf zu konzentrieren.

Aufstellung: Klauß, Willems, Breite, Hermann (60 Min. Wollenhaupt), Grundt, Schmieder (65 Huth), Lerm, Bremisch, Kräter, Zerbe (80 Min. Drescher), Knape  

Beim Gastspiel in Zahna traten beide Mannschaften nahezu in Bestbesetzung an. Insofern entwickelte sich eine schnelle Partie. Den Ton gab hierbei zunächst die SG an. Durch ein schnelles Umschaltspiel und frühzeitiges Pressing konnte man sich in der Hälfte der Gastgeber festsetzen. So war die Führung durch Lars Hermann in der 10 Min. nur folgerichtig. Dem vorausgegangen war ein Eckball von Norman Sehmisch.

Die dadurch eigentlich verbundene weitere Selbstsicherheit blieb jedoch gänzlich aus. Der Gastgeber befreite sich zusehends und agierte zielstrebiger. Besonders im Mittelfeld konnte der VfB Überhand gewinnen und hatte mit Manuel Friedrich und Tobias Baron starke Spielgestalter. Doch die Defensive der SG konnte den Aderlass im Mittelfeld relativ problemfrei abfangen. So blieb ein Freistoß die größte Möglichkeit aber Jens Schapelt konnte klasse parieren. Bis zum Seitenwechsel änderte sich an diesem Bild nichts. Die SG verlor nach dem Führungstreffer völlig den Faden und überlies den Gastgebern das Spiel.

Im zweiten Abschnitt konnte die SG auch wieder eigene Akzente setzen. So gab es Chancen durch Henry Knape, Fabian Grundt und Lars Hermann. Augenscheinlich konnte nunmehr auch im Mittelfeld wieder etwas zugelegt werden. Die Absprachen verliefen besser und die SG stand kompakter. Auch der verletzungsbedinge Wechsel von Raik Breite, für den Christian Ellert, in die Partie kam schadete keinesfalls. Die Gastgeber fanden spielerisch kaum Möglichkeiten um gegen die Abwehr der SG zu Chancen zu gelangen. Ebenfalls erwischte Jens Schapelt einen klasse Tag. Durch viel Ruhe und mit der notwendigen Aufmerksamkeit konnte er einige Aktionen gut vereiteln. Mit zunehmender Spieldauer verflachte die Partie mehr und mehr und fand zwischen den Strafräumen statt.

So blieb es beim knappen und sicherlich etwas glücklichem Auswärtssieg für die SG. Die Gastgeber waren die spielerisch überlegenere Mannschaften vermochten es jedoch kaum für Gefahr zu sorgen. Fraglich bleibt, wie der Bruch im Spiel der SG nach der Führung zustande gekommen ist.

Aufstellung: Schapelt, Jahns, Janik, Breite (46 Min. Ellert), Kräter, Grundt, Bremisch, Sehmisch, Hermann (88 Min. Zerbe), Lerm (70 Min. Huth), Knape